Die Ressorts.
Vom Begriff zur Form — sechs Felder, in denen wir kontinuierlich publizieren.
- № i
Konzepte
Das Ressort, in dem wir Begriffe öffnen. Was eine Idee zur Meta-Idee macht, wie sich „System“ von „Methode“ trennt, wann ein Konzept tragfähig wird und wann es zur Etikette verkommt. Wir lesen quer durch Designtheorie, Erkenntnisphilosophie und Strategieliteratur — kurz, präzise, lesbar. Ein Konzept ist kein Schlagwort; das Magazin nimmt sich Zeit, den Unterschied zu zeigen.
→ - № ii
Methoden
Skizze, Diagramm, Framework, Liste, Karte, Matrix — die kleinen kognitiven Maschinen, mit denen wir Ideen bearbeitbar machen. Wir berichten, wie Designer, Strateginnen und Forschende ihre Werkzeuge nutzen, welche Methoden trotz hippem Anstrich nichts taugen und welche stillen Klassiker übersehen bleiben. Mit konkreten Beispielen, Schritten, Belegen.
→ - № iii
Material
Stift, Notizbuch, Whiteboard, Karteikarte, Webfont, Tabellenzelle. Material ist das, woran sich Ideen reiben. Wir schauen auf einzelne Gegenstände und digitale Artefakte und fragen, was sie an Denken ermöglichen — und was sie blockieren. Kein Produktratgeber, sondern eine Phänomenologie der Werkstoffe, mit denen wir Konzepte verarbeiten.
→ - № iv
Diskurse
Was wird gerade verhandelt? Die Inflation der Frameworks, die Wiederkehr der Manifeste, die Krise des Design-Thinking, der Streit um „strategische Klarheit“. Wir referieren, ordnen ein, nehmen Position — und tragen die Beiträge sichtbar zusammen, damit Leser:innen die Debatte verfolgen können, ohne sich durch zwanzig Substack-Newsletter zu wühlen.
→ - № v
Notate
Kurz, knapp, archivfähig. Notate sind kleine Texte unter 300 Wörtern — eine beobachtete Wendung in einem Vortrag, ein Begriff, der uns aufgefallen ist, eine Skizze in einem Notizbuch. Was im Heft zwischen den großen Artikeln stehen würde, sammeln wir hier in fortlaufender Reihe — chronologisch, mit Datum, ohne Anspruch auf abgeschlossene These.
→ - № vi
Lexikon
Eine wachsende Sammlung redaktioneller Begriffsdefinitionen. Was wir unter „Meta-Idee“, „Konzept“, „Framework“, „Skizze“ oder „Strategie“ verstehen, halten wir nicht in jedem Artikel neu fest, sondern legen es im Lexikon aus. Mit Querverweisen, etymologischen Anmerkungen und einer Datierung, damit lesbar bleibt, wann ein Begriff in unser Vokabular kam und warum.
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