Bevor wir anfangen

Sie fragen sich vielleicht – ein weiterer Blog, ist das in Zeiten der Social Networks und Microblogging noch modern?
Ja sage ich, das ist es!

Die Frage nach dem Warum

Schon sehr lange spiele ich mit dem Gedanken, einen Blog aufzusetzen und diesen mit Leben zu füllen. Verschiedenste Blogsysteme habe ich bereits getestet, Ideen habe ich gesammelt, doch lange habe ich nicht den ersten Schritt gemacht. Bisher galt die Devise – erst ein Layout, dann die Inhalte.
Viele meiner Ideen und Notizen habe ich bereits in verschiedene Präsentationen oder Projekte einfließen lassen, ohne dass sie einen angestammten Platz gefunden haben. Das hat nun ein Ende – heute habe ich den Blog installiert und einen ersten Artikel, den ich bereits Ende 2010 schreiben wollte, publiziert. Ich möchte zukünftig mein Wissen mit Ihnen teilen und bin auf Ihre Rückmeldungen und die vielleicht daraus resultierenden Diskussionen gespannt.

Bevor wir Anfangen

Ich arbeite gerade an dem ersten Artikel, aber bevor ich diesen veröffentliche, möchte ich Ihnen einen kurzen Blick hinter die Kulissen geben.

Seit dem Jahr 2000 arbeite ich hauptberuflich im Web. In dieser Zeit habe ich viel gelernt und Anfang 2011 hat eine Verschiebung meines Aufgabengebietes stattgefunden. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich mich mit traditionellem Webdesign beschäftigt, aber auf die Dauer fing ich an, die Gestaltung aus einem anderen Winkel zu sehen. Design, das war für mich bisher der Look einer Website. Ich begann die Dinge neu zu betrachten. Design, damit assoziierte ich fortan immer mehr die Funktionalität und das Aussehen trat scheinbar weiter in den Hintergrund. Meine Arbeiten wurden zunehmend minimalistischer – oder anders gesagt: Mein Mantra wurde „Design is how it works“!

Es hatte, Anfangs unbewusst, eine Spezialisierung stattgefunden. War ich Anfangs noch gewillt, über kleine Unstimmigkeiten in der Bedienung hinwegzusehen, so lange das Gerät oder die Website ansprechend gestaltet war, so fiel mir dies zunehmend schwerer. Ich begann, mich mit Usabillity und User Experience Design (UXD) zu beschäftigen, und auch in meinen Alltag zogen diese Erkenntnisse ein. Dinge mussten auf Anhieb problemlos funktionieren, dabei letzten Endes aber perfekt Aussehen! Das bedeutete für mich vor allem – keine unnötigen Schnörkel. Dieter Rams wurde mein Vorbild und ich begann seine 10 Regeln für gutes Design anzuwenden.
Hatte ich mich bisher Webdesigner oder Webdeveloper genannt, so nenne ich mich heute Interface- oder UX Designer.

Der Workflow

Bisher habe ich oft neues probiert und dennoch fiel meine Wahl auf WordPress als ich nach einer Blogsoftware suchte.
Zu Hause schreibe ich am Mac. Ich nutze IA Writer am Mac, auf dem iPad und dem iPhone. Gesynced wird über die iCloud. Auf diese Weise habe ich meine Gedanken und Texte jederzeit griffbereit und das immer auf dem aktuellsten Stand!
Auf dem iPad schreibe ich nur in Notfällen mit der OnScreen-Tastatur. Eine Bluetooth-Tastatur und IA Writer haben sich als perfektes Gespann herausgestellt. Das iPad wird degradiert zum Bildschirm und ruht auf einem kleinen Ständer von TwelveSouth. Er heißt Compass und bildet mit dem iPad und der Tastatur einen portablen Ersatz für ein Macbook Air.

Dieser Blog hat noch das Standardlayout – ich werde es sicher irgendwann anpassen. Doch zuerst möchte ich Inhalte produzieren.

Wie lange haben Sie gelesen?

Mein IA Writer stellt während des Schreibens die durchschnittliche Zeit dar, die benötigt wird, diesen Text zu lesen. Sie haben vermutlich gerade knapp drei Minuten dafür benötigt. Ich hoffe, es wird in zukünftigen Artikeln mehr!

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